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1.1 Verantwortlichkeiten

Wer begleitet Sie auf Ihrer Reise?

Innovationsprozesse zu planen und umzusetzen, ist in der Regel ein komplexer und langfristiger Prozess bei dem verschiedene Akteure betroffen sind. Weiterhin müssen viele Entscheidungen getroffen und Aufgaben übernommen werden. Aus diesem Grund wird die Ernennung eines verantwortlichen Teams empfohlen, welches das entsprechende Know-how und die nötigen Kapazitäten mitbringt, um die folgenden Schritte (z.B. intensive Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen der Institution, Vergleich technischer oder didaktischer Alternativen) zu begleiten und umzusetzen.


An dieser Stelle sollten Sie sich bereits mit der Strategie und dem bevorstehenden Veränderungsprozess vertraut machen. Diese Überlegungen und dieses Wissen helfen Ihnen in einer späteren Phase die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt einzubeziehen und die Veränderungsprozesse angemessen zu steuern.
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Schritt 1.1


1.1.1 Ziele

In diesem Schritt des Prozesses sollten Sie:
Anforderungen an die Beteiligten ermitteln und analysieren,
Rollen und Aufgabenstellungen für die einzelnen Aktivitäten klar zuordnen sowie
ein Innovationsteam bilden und Verantwortlichkeiten zuweisen.

1.1.2 Empfehlungen

Um möglichst effizient und effektiv vorzugehen, empfehlen wir Ihnen Verantwortlichkeiten im Prozess möglichst frühzeitig festzulegen. Dies hat folgende Vorteile:
Sie erkennen rechtzeitig, wo personelle Ressourcen fehlen könnten,
Sie bemerken Kompetenzdefizite zeitnah und können intervenieren,
Sie haben klare Ansprechpartner,
Sie erkennen frühzeitig Kapazitätsengpässe,
Sie erkennen die Motivation und das Engagement der Lehrkräfte für die Innovationsthematik,
Know-how und Erfahrungswissen werden gebündelt und können besser für den Innovationsprozess genutzt werden.
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Alle Materialien zur Planungsphase zum Download.

1.1.3 Workshop

Der Workshop liefert Ihnen die nötigen Informationen und Inhalte, die Sie brauchen, um Innovationsverantwortliche zu identifizieren und Veränderungsprozesse zu steuern. Dabei werden folgende Leitfragen im Workshop thematisiert:
Was (de-)motiviert Lehrkräfte zur Beteiligung an medialen Vorhaben?
Wer sind die Beteiligten, die für die Integration neuer Medien verpflichtet werden?
Haben die vorgesehenen Personen adäquate fachliche, methodische und soziale Kompetenzen für die erfolgreiche Realisierung?
Welche anderen Interessensgruppen sollten Sie beachten und inwieweit werden diese in den Schulentwicklungsprozess einbezogen?
In der Planung von Veränderungsprozessen werden Sie auf verschiedene Hindernisse stossen, die es zu überwinden gilt, um eine adäquate medienbezogene Entwicklung Ihrer Schule als Gesamtkonstrukt von Unterricht, Kommunikation und Verwaltung zu gewährleisten. Dabei trägt die Beteiligung bzw. die Steigerung der Motivation möglichst vieler Lehrkräfte wesentlich zur erfolgreichen Integration von Medien in schulischen Lehr- und Lernprozessen bei.

Nach Prüfung der primären Veränderungsprozesse und der Diskussion über die Anforderungen und Herausforderungen, wird der Umfang der Modifikationen für das Schuljahr festgelegt und nachhaltige Prozesse gesetzt. Mithilfe des Workshops können Sie den beteiligten Akteuren gemäss ihrer Schlüsselkompetenzen eine Rolle, konkrete Handlungsfelder und Verantwortungen zuweisen.

1.1.4 Ergebnis

Sobald erste Grundsteine mit der Vergabe von Verantwortlichkeiten gelegt wurden, kann die Selbstevaluation im nachfolgenden Workshop in Angriff genommen werden, um Ihren gegenwärtigen Stand der medialen Integration sowie Stärken und Schwächen zu analysieren.

Workshop: Verantwortlichkeiten festlegen

Den Schritt "Verantwortlichkeiten festlegen" haben Sie erfolgreich abgeschlossen, wenn Sie möglichst viele Lehrkräfte für den Prozess motivieren/beteiligen konnten sowie Rollen und Aufgabenbereiche gemäss der jeweiligen Schlüsselkompetenzen bestimmt haben.