Die Leselampe

Vorlesetexte für den Kindergarten, oder das Elternhaus

Die Leselampe zählt wie der Humboldthain zu den übergreifenden Themen und ist ein Ort für Geschichten, die die Erzieherin oder der Erzieher bzw. die Eltern den Kindern vorlesen können. So lassen sich die Schlaumäuse in vielfältige Situationen des Kindergartenalltags und Primarschulalltags im Elternhaus integrieren.

Die Leselampe ist der Ruhepol in der Welt der Schlaumäuse, an dem es sich sogar der Wörterwichtel gemütlich macht. Immer, wenn ein Gast hierher kommt, der Geschichten, Wörter und Sprache liebt, beginnt der Kristall zu leuchten. Wenn das geheimnisvolle Licht erstrahlt, wird es ganz ruhig. Dann wird die Höhle zu einem Ort, wo man nichts anderes tun muss, als den Geschichten zu lauschen, die hier plötzlich zu hören sind.

Und dann kann die Geschichte losgehen

Zur Auswahl der Geschichten gelangen die Kinder ausnahmsweise nur mithilfe der Erwachsenen. Erst nachdem die Erwachsenen der Aufforderung "Buchstabieren Sie rückwärts das Wort MALTA, um zu den Geschichten zu gelangen." nachgekommen sind, erscheint die Übersicht der Vorlesegeschichten.

Die Geschichten spielen in der Welt der Schlaumäuse und auch hier sind Lette und Lingo die Hauptfiguren. Eine Geschichte wird durch Antippen des entsprechenden Bildes ausgewählt. Daraufhin öffnet sich ein virtuelles Buch mit dem Vorlesetext.
Mit dem Plus- bzw. Minuszeichen am rechten Rand des Buches kann die Schriftgrösse verändert werden. Der Vollbildmodus lässt sich durch Antippen des entsprechenden Symbols aktivieren bzw. deaktivieren. Am Rand des Textes finden die Erwachsenen Information zum Aufbau des Textes (Einleitung, steigende Handlung, Höhepunkt, fallende Handlung, Schluss etc.).

Innerhalb des Textes gibt es an passender Stelle Vorlesetipps:
Gelegenheiten für Pausen oder für einen Wechsel in der Vorlesegeschwindigkeit sind durch einen Hinweis in Klammern markiert.
Die direkte Rede von Lingo und Lette und ggf. weiterer Protagonisten ist farbig markiert (Lingo = blau; Lette = gelb).
Zu betonende Wörter sind mit einer Unterstreichung versehen.
Diese Vorlesetipps dienen dem Lesefluss und sind Hilfestellungen für die vorlesenden Erwachsenen.

Mitmachspiele

Die sprachlichen Kompetenzen des Kindes können im aktiven Gesprächsverlauf durch "Mitmachspiele" mit einer Begleitperson weiterentwickelt werden. Diese Spiele können direkt an das Vorleseszenario angeschlossen werden. Dabei geht es vorrangig darum, die Fünf- bis Siebenjährigen zur aktiven Auseinandersetzung und zum wechselseitigen Austausch mit den Erzieherinnen und Erziehern bzw. den Eltern anzuregen.
Folgende "Mitmachspiele" können nach dem Vorlesen der zugehörigen Geschichten gespielt werden:
"Die Schlaumäuse und der Buchstabenklau": Was wäre wohl passiert, wenn der Wörterwichtel nicht das O, sondern das A, das E, das I oder das U auf der Leine zurückgelassen hätte? Wie hätten die Schlaumäuse dann gesprochen? Und was wäre passiert, wenn er alle fünf Buchstaben mitgenommen hätte?
"Die Schlaumäuse und der Hammel": Findest du auch Wörter, die ihre Bedeutung verändern, wenn man einen Buchstaben austauscht? Kannst du auch ganz lange Austauschreihen bilden (zum Beispiel BAND - BUND - HUND - HAND - WAND - WIND - KIND - KINN - SINN ...)?
"Die Schlaumäuse und die Höhle": Mit welchem Zauberspruch würdest du in die Höhle kommen? Und deine Freunde oder Eltern? Welche Zaubersprüche kennst du? Weisst du, aus welchen Märchen die Zaubersprüche, die Lette und Lingo kennen, stammen? Sprich den Zauberspruch vom Wörterwichtel ganz unterschiedlich: laut, leise, flüsternd, langsam, schnell.